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PAROS

Typisch griechisch

Der griechische Dichter und Nobelpreisträger George Seferis erklärte Paros mit seiner sanften Hügellandschaft, den unberührten Stränden, faszinierenden Dörfern und alten Schätzen zur schönsten aller griechischen Inseln. Hier findet man heute Sonne, Strand, Entspannung. Keine häßlichen Hotel-Betonburgen wie an den türkischen Küsten, keine Touristenkarawanen wie auf Santorini oder Schicki-Micki-Gehabe wie etwa auf Mykonos. Auf Paros finden Sie nichts Besonderes – und das ist das Besondere. Trotz Tourismus hat es noch originalen Charme. Und geschmackvolle kleine feine Hotels gibt‘s auch.

Paros

Paros, Foto: U. Clef

Paros, die viertgrößte der 56 Kykladen-Inseln, liegt im Zentrum der Inselgruppe unweit von Naxos. Bis in die 1980er Jahre lebten die meisten hier noch vom Fischfang. Heute steht Paros für unzählige Tavernen, kleine Fischerdörfer, kristallklares Wasser und nette Strände.

Parikia ist die Hauptstadt und beherbergt den größten Fährhafen. Neben ihm liegt das Kastro-Viertel, die Altstadt mit Überresten einer venezianischen Festung aus dem 13. Jahrhundert. Nicht weit vom Hafen ist die berühmteste Sehenswürdigkeit von Paros, die Kirche Panagia Ekatontapliani aus dem 4. Jahrhundert. Die Kirche soll 100 Pforten und Fenster haben, beim Nachzählen kam man bisher allerdings immer nur auf 99.

Naoussa ist ein lebhaftes Fischerdorf im Norden von Paros, der zweitgrößte Ort der Insel. Gerade im Sommer ist vor allem abends am kleinen Fischereihafen und in den engen Gassen mit zahlreichen Restaurants und Shops viel los. Man findet alles, was das Urlaubsherz begehrt, von ruhigen Tavernen bis zu Bars mit Partyatmosphäre. Die Sehenswürdigkeiten von Naoussa sind die Kirche Panagia auf einem Hügel, von dem man einen tollen Ausblick hat. Mitten auf der Insel liegt Lefkes. Die Kathedrale Agias Trias ist schon von weitem sichtbar. Durch den Ort führt eine tausend Jahre alte, mit Marmor gepflasterte byzantinische Straße.

Strände sind über fast die ganze Insel verteilt. Man hat die Wahl zwischen kleinen, versteckten Buchten und langgezogenen Sandstränden. Rund um Parikia und Naoussa wird es vor allem in der Hauptsaison voll. Der Strand Martselo liegt gegenüber von Parikia. Es gibt eine Beachbar und eine Taverne. Der Strand Kolimbithres mit eindrucksvollen Felsformationen liegt in der Bucht von Naoussa und ist besonders für Familien geeignet. Einsamer wird es an der Ostküste: Mit dem Auto erreicht man schnell wunderschöne Strände wie Molos an bei Marmara.

Die Geschichte außergewöhnlicher Hotels ist auch immer die Geschichte von Menschen, die sie schufen. Kalia und Antonis Eliopoulos zählen zu zu ihnen. Ihr insgesamt viertes Hotel – ihr erstes auf Paros – eröffnete im Sommer 2019 und begeistert durch sein individuelles und ausgewogenes Design zwischen griechischer Tradition und Moderne. Das Parilio liegt an der Nordostküste der Insel, zwischen dem nahe gelegenen Kolympithres-Strand und dem gut fünf Minuten per Auto entfernten Naoussa mit Blick auf Bucht. Der Name des Hotels leitet sich von „Paros“ und dem griechischen Wort für die Sonne „ilios“ ab. Ein Parilio (Parelion) ist eine helle, optische Illusion, verursacht durch Sonnenlicht, das durch Eiskristalle in der oberen Atmosphäre hindurchgeht.

Spaß macht es, eine der Tavernen in Naoussa zu besuchen. Probieren Sie die authentische Küche der Insel und den Wein. Paros zählt zu den fruchtbarsten griechischen Inseln, es werden Gemüse und Früchte angebaut. Die Kellerei Moraitis, in vierter Generation von zwei Brüdern betrieben, ist der ideale Ort für eine Weinprobe.

Der weiße Marmor von Paros ist seit dem Altertum weltbekannt wegen seiner Reinheit. Einige der bekanntesten Kunstschätze, wie die Venus von Milo, sind aus diesem Stein gefertigt. Abgebaut wurde er in der Inselmitte an der Nordseite des Bergs Profitis Ilias.
Paros ist mit den Häfen Piräus und den übrigen Kykladen-Inseln über Fährboot- und Schnellbootverbindungen zu erreichen und idealer Ausgangspunkt zum „Inselhüpfen“. Der kleine Flughafen der Insel wird lediglich von Athen und Thessaloniki aus angeflogen.


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